Häufige Fehler
In den letzten Jahren beobachten wir immer wieder die selben schwerwiegenden Fehler, die sich allerdings auch sehr einfach vermeiden lassen. An dieser Stelle geben wir Ihnen einen Überblick über die häufigsten Fehler, wie sie sich auswirken und wie Sie diese Fehler vermeiden.
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Es wird kein N-Monitoring durchgeführt
Wenn Sie kein N-Monitoring durchführen, werden Sie den richtigen Zeitpunkt der N2 nicht erwischen. In den meisten Fällen wird zu früh gedüngt. Einmaliges Messen ist kein N-Monitoring! Führen Sie auf jeden Fall ein N-Monitoring durch bevor Sie die N2 applizieren!
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EC-Stadien werden nicht korrekt bestimmt
An der korrekten Bestimmung der EC-Stadien hängt die Auswahl der Regelfunktion und die Messung der N-Aufnahme. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, die EC-Stadien zu bestimmen!
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Es wird nicht richtig kalibriert
Wenn Sie die Kalibrierung im Feld nicht sauber durchführen, werden Sie das N-Optimum des Feldes und auch auf jeder Teilfläche verfehlen. Häufig sehen wir, dass zwar eine Kalibrierfahrt gemacht wird, aber der Düngebedarf für diesen Punkt „per Auge“ bestimmt, oder aber die Düngeempfehlung des N-Testers oder Nitratschnelltests „nachjustiert“ wird, weil man glaubt, es besser zu wissen. Die Folgen sind dramatisch: Es wird zu hoch oder zu niedrig kalibriert. Beides kostet Geld in Form von Dünger und Ertrag. Führen Sie die Spotkalibrierung unbedingt durch, wie sie in diesem Beratungsschreiben ausführlich dargestellt wird.
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Die Regelbereiche werden eingeschränkt
Unsere Empfehlung für die N2 und N3 im Wintergetreide ist ein Regelbereich von 0 – 120 kg N/ha. Dieser hat sich die letzten 20 Jahre bewährt. Jede Einschränkung des Regelbereichs führt unweigerlich dazu, dass Sie dem N-Sensor seinen Spielraum nehmen. Je mehr Sie den Regelbereich einschränken, desto weniger werden die bekannten Effekte eintreten. Lassen Sie den Regelbereich bei 0 – 120 kg N/ha!
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Nutzung „Zielwertdüngung“
Die Nutzung dieses Moduls führt dazu, dass Sie das N-Optimum eines Feldes und nahezu jeder Teilfläche verfehlen. Es tritt keiner der bekannten Sensoreffekte ein. Sie düngen genauso gut oder schlecht wie konstant. Aus diesem Grund kann seit dieser Saison die Zielwertdüngung im agriPORT bei der Planung einer Applikation nicht mehr ausgewählt werden. Wir raten ausdrücklich von der Nutzung dieses Moduls ab! Auf der PF-Box ist das Modul vorerst weiter auswählbar.