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Berechnung Streukarte Raps


Die Berechnung der Streukarte erfolgt mit der Betriebsart "Absolut (Karte)". Es wird folgende Formel verwendet: Gesamtbedarf N1 = Sollwert 160 kg N/ha - N-Aufnahme


1. Auswahl des Schlages


  1. Gehen Sie in das Menü "Planungen" und klicken Sie auf oben "+NEU"
  2. Markieren Sie die Felder vorn mit dem grünen Haken, für die Sie eine N-Streukarte rechnen wollen
    1. Achtung: Sie können nur Felder mit derselben Fruchtart innerhalb einer Planung (Raps) auswählen.
    2. Für die Berechnung einer N-Streukarte nach Herbstscan müssen zwei grüne Punkte auf dem Feld erscheinen

Wählen Sie unter Details die Betriebsart "Absolut (Karte)" aus.


2. Vorgaben

Für die Berechnung der Streukarte füllen Sie die abgefragten Vorgaben aus.

Sollwert N-Aufnahme

  • eventuelle konstante N-Mengen aus der Schwefeldüngung können vom Sollwert abgezogen werden.

  • sehr zeitige oder sehr späte Sensorscans spiegeln evtl. nicht die maximale N-Aufnahme im Herbst wieder. In dem Fall den Sollwert um 20 – 30 kg N reduzieren.

Abgestorbene Biomasse

  • zur Orientierung: ca. je abgestorbenes Blatt/Pflanze 10%

  • N aus abgestorbener Biomasse steht den Pflanzen nur anteilig relativ schnell wieder zur Verfügung (ca. 50%). Die N-Düngungsempfehlung der Streukarte wird bei Eingabe eines Prozentwertes erhöht.

Schwellwert

  • kann reduziert werden, um schwache Bestände länger zu fördern

Minimum Streumenge

  • auch Bestände mit vergleichsweise hoher N-Aufnahme sollten zu N1 mit einer geringen N-Menge angedüngt werden, um das Wachstum anzuregen

  • wenn N1 gleichzeitig Schwefeldüngung, Untergrenze entsprechend der gewünschten S-Menge anpassen

Maximum Streumenge

  • Erhöhung nur sinnvoll, wenn Einmalgabe N gedüngt werden soll oder ein Großteil der Bestände weniger als 40 kg N-Aufnahme /ha anzeigt


info Herbstscan nach Frost  kann dazu führen, dass der Bestand nicht mehr die maximale N-Aufnahme zeigt. Bestände können so um 20 - 30 kg N/ha weniger anzeigen. Dies würde dazu führen, dass die N1 zu hoch ausfällt. Reduzieren Sie in diesem Fall den Sollwert N-Aufnahme.


info Hohe N-Aufnahmen im Herbst von durchschnittlich 120 kg N/ha oder mehr bieten die Möglichkeit, die N-Düngung zu einer Gabe zusammenzufassen. In diesem Fall kann der Sollwert auf 220 - 240 kg N/ha oder aber auf die noch verbleibende Differenz zum berechneten Düngebedarfswert eingestellt und die Applikation als späte 1. N-Gabe durchgeführt werden.


3. Berechnung


Nach Eingabe aller Parameter klicken Sie auf "WEITER". Es werden nun alle N-Streukarten berechnet und die Ergebnisse in Tabellenform angezeigt. Sie können die durchschnittliche N-Aufnahme (linke Spalte) des Feldes mit der durchschnittlichen N-Streumange (rechte Spalte) in der Tabelle ablesen.

Wenn diese Daten korrekt sind, klicken Sie auf "SPEICHERN". Die Planung mitsamt der Streukarten wird erstellt.




2. Specifications

Fill in the requested specifications to calculate the spreading map.

Setpoint N admission

  • Any constant N quantities from the sulfur fertilization can be subtracted from the target value.

  • very early or very late sensor scans may not reflect the maximum N uptake in autumn. In this case, reduce the setpoint by 20 - 30 kg N.

Dead biomass

  • for orientation: approx. 10% per dead leaf / plant

  • N from dead biomass is only partially available to the plants again relatively quickly (approx. 50%). The N fertilization recommendation of the spreading map is increased when a percentage value is entered.

Threshold

  • can be reduced to promote weak stocks for longer

Minimum spread rate

  • stocks with a comparatively high N uptake should also be fertilized to N1 with a small amount of N in order to stimulate growth

  • if N1 simultaneously sulfur fertilization, adjust the lower limit according to the desired S amount

Maximum spread rate

  • Increases only make sense if one-off application N is to be fertilized or a large part of the crops indicates less than 40 kg N uptake / ha


https://confluence.agricon.de/s/de_DE/7601/d9a7d86ddd6172b1b5a38b9e600c8b90c362def3/_/images/icons/emoticons/information.png Autumn scan for frost   can result in the stock no longer showing the maximum N uptake. In this way, stocks can show 20 - 30 kg N / ha less. This would result in the N1 being too high. In this case, reduce the setpoint N-absorption.


https://confluence.agricon.de/s/de_DE/7601/d9a7d86ddd6172b1b5a38b9e600c8b90c362def3/_/images/icons/emoticons/information.png High N uptake in autumnof an average of 120 kg N / ha or more offers the possibility of combining the N fertilization into one application. In this case, the setpoint can be set to 220 - 240 kg N / ha or the remaining difference to the calculated fertilizer demand value and the application can be carried out as a late 1st application.


3. Calculation



  • Select "Calculate spreading map" (you will receive application statistics)

  • Select "Print" (you will receive a PDF with map and statistics on N-exposure and scatter map)

  • If necessary, correct the specifications and recalculate the spreading map

Specifications can also be transferred to all scanned rape fields .

  1. Select "Apply specifications for selected spreading maps"

  2. Select the "Scatter Cards" tab

  3. Select "Calculate all spreading maps"