Auf Grundlage der Bodenbeprobung und der zugehörigen Untersuchungsergebnisse werden für jeden Schlag Nährstoffverteilkarten erstellt, welche die genaue Verteilung der Grundnährtoffe (Phosphor, Kalium und Magnesium) und des pH-Werts verdeutlichen. Diese machen auf einen Blick deutlich, welche Teilflächen gezielt gedüngt werden sollten und wo Überfahrten reduziert und Dünger gespart werden können.
Der Versorgungszustand des Bodens lässt für jeden Nährstoff eine Einstufung nach einem Gehaltsklassensystem zu. Auf Grundlage der Nährstoffversorgung ergibt sich demnach die Düngeempfehlung, was nebenstehende Abbildung verdeutlicht.
Die derzeit gültigen Richtwerte für die Nährstoffversorgung von Böden wurden durch eine deutschlandweite Auswertung einer großen Anzahl langjähriger Düngungssteigerungsversuche abgeleitet. Durch die Differenzierung der Gehaltsklasseneinteilung und der Anpassung der Düngeempfehlungen der Bundesländer, werden regionale Standortbedingungen berücksichtigt (z.B. Faktorensystem oder feste Zu- und Abschläge).
Die Nährstoffverteilkarten bei Agricon sind sogar in 9 Klassen unterteilt. So werden selbst feine Unterschiede in den Nährstoffgehalten des Bodens visualisiert und für eine differenzierte Düngung herausgearbeitet.
Wie in den Karten zu sehen ist, existieren zwischen den dargestellten Schlägen deutliche Unterschiede.
Beispielsweise ist für den Nährstoff Phosphor auf dem Feld polnische Grund (57 ha) eine Unterversorgung bis zu einer Überversorgung erkennbar. Wie groß die tatsächlichen Teilflächen der Gehaltsklassen sind können aus der Statistik entnommen werden. 21 Hektar (36% des Feldes) befinden sich in der Gehaltsklasse C- und 15 Hektar (26%) in der Gehaltsklasse B+. in d der Fläche tatsächlich hinter der während das Feld Silberhügel (22 ha) normal bis leicht überversorgt ist.
Damit werden durch das Farbschema die Unterschiede innerhalb eine Feldes und zwischen den Feldern deutlich. So weiß der Landwirt genau, welche Feldbereiche besser versorgt sind, er also Dünger sparen kann, aber er sieht auch ganz deutlich, wo stärker zu düngen ist.
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Analog zur Versorgung des Bodens lässt sich der Bedarf der Schläge ermitteln.
Hierfür werden mehrere Informationen benötigt:
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die angebaute Fruchtart, wenn möglich sogar die gesamte Fruchtfolge des Planungszeitraums
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die reellen Erträge sowie die zu erwartenden Erträge
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eine aktuelle Bodenanalyse (max. 6 Jahre alt)
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Informationen über bereits ausgebrachte Dünger (konstant ausgebrachte Organik oder anorganische Dünger)
Die visuelle Darstellung des Bedarfs erfolgt in Form von Streukarten für den entsprechenden Nährstoff.
Vergleicht man nun die Streukarten mit den Nährstoffverteilkarten, wird ersichtlich, dass die schlechter versorgten Bereiche stärker gedüngt werden müssen. Auch auf normal bis leicht überversorgten Böden erfolgt eine Düngung - dies geschieht in Abhängigkeit von der Kultur und dem erwarteten Ertrag, um einem zu hohen Entzug in den folgenden Anbaujahren entgegenzuwirken.
Based on the soil sampling and the associated test results, nutrient distribution cards are created for each field, which illustrate the exact distribution of the basic nutrients (phosphorus, potassium and magnesium) and the pH value. These make it clear at a glance which partial areas should be fertilized in a targeted manner and where crossings can be reduced and fertilizer saved.
The supply status of the soil allows a classification according to a salary class system for each nutrient. The fertilizer recommendation is based on the nutrient supply, which is shown in the adjacent figure.
Differentiated by federal state: number of classes or sliding; Factors or fixed surcharges and discounts
The nutrient distribution cards at Agricon are even divided into 9 classes. Even subtle differences in the nutrient content of the soil are visualized and worked out for a differentiated fertilization.
As can be seen in the cards, there are clear differences between the shots shown.
For example, the nutrient phosphorus on field 122-0 (top) shows a normal supply up to a slight oversupply, while field 425-2 (right, middle) is slightly to moderately undersupplied.
In addition, the color scheme also shows the differences within one stroke. This way, the farmer knows exactly which areas of the field are better supplied, which means that he can save fertilizer, but he can also see very clearly where more fertilizer is needed.
The two shots mentioned can also be used here as examples: If you look at the potassium distribution on the shots, there are clear differences within 122-0 and 425-2.
The need for the fields can be determined in the same way as for the supply of the soil.
This requires several pieces of information:
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the type of crop grown, if possible even the entire crop rotation of the planning period
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the real income as well as the expected income
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a current soil analysis (max. 6 years old)
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Information about fertilizers already applied (constantly applied organic or inorganic fertilizers)
The visual representation of the need is in the form of scatter cards for the corresponding nutrient (here using the example of field 122-0 already mentioned).
If you now compare the litter cards with the nutrient distribution cards, you can see that the poorly supplied areas need more fertilization. Fertilization is also carried out on normal to slightly oversupplied soils - this takes place depending on the crop and the expected yield in order to counteract excessive deprivation in the following growing years.


